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Momente der Empfindsamkeit - Melancholische Claviermusik

Raphael Zauels - Clavichord

24. November 2007 - Beginn: 20.00 Uhr


Ehemalige Synagoge Ahrweiler, Altenbaustraße 12a,
53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Das Clavichord hatte vom 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert in weiten Teilen Europas
seinen festen Platz und Stellenwert als Haus-, Übe- und Kompositionsinstrument.
Aufgrund seines zarten Tones stand es jedoch bisweilen im Schatten
des klangstärkeren Cembalos.
Dies änderte sich wesentlich um die Mitte des 18. Jahrhunderts:
Mit seinem nuancierfähigen, subtilen, hochexpressiven
und damit für das affektvolle Spiel wie geschaffene Klang
avancierte dieses „einsame, melancholische, unaussprechlich süße Instrument“
für einige Jahrzehnte zu dem beliebtesten aller Musikinstrumente.
Kaum trefflicher werden Ausdrucksstärke und Gefühlswelt dieser Zeit
der Empfindsamkeit und des Sturm und Drang
in C. Ph. E. Bachs 1787 entstandener „Freien Fantasie für das Clavier“
zum Ausdruck gebracht.
Werke dieser Stilepoche stehen bei dem Clavichord-Recital im Vordergrund.
Zu hören sind neben C. Ph. E. Bach Kompositionen von W. F. Bach und W. A. Mozart,
aber auch ebenso ausdrucksvolle Werke des 17. Jahrhunderts von
J.P. Sweelinck und J.J. Froberger.





Clavichordrecital auf Burg Dottendorf.

Raphael Zauels spielte ein vielseitiges Programm im stimmungsvollen Gewölbe der Burg.

















Die Zeit vergeht machmal einfach zu schnell...!


Inzwischen haben bereits wieder zwei Atelierkonzerte stattgefunden,
die auf große positive Resonanz gestoßen sind.
Da wir im Buchenweg keinen Platz mehr hatten
für die vielen treuen Besucher und Gäste unserer Atelierkonzerte,
haben wir für die beiden letzten Konzerte
das schöne Ambiente des Pfarrheims in Königsfeld genutzt.
Lange Abende sind es geworden mit viel Musik, Bildern von Hannes Rötter,
einfühlsam erzählten Märchen von Marianne Bauer und vielen guten, anregenden Gesprächen,
die bei einem Gläschen Wein für den gemütlichen Ausklang beider Abende gesorgt haben.
Tolle Leistungen brachten Martha Haas, Brigitte Lanzerath, Birgit Giffels,
Dagmar Weihrauch, Manuela Bauer mit ihren Querflöten zu Gehör.





Eine stimmungsvolle klangliche Abwechslung erzielte Raphael Zauels
mit Werken für Clavichord.
Gemshornduette aus Mittelalter und Barock wurden von
Dagmar Weihrauch und Claudia Freis-Zauels gespielt.

Atelier-Konzert 20.November 2004


Am 20. November war es wieder soweit. Beim Atelierkonzert trafen sich alte und neue Bekannte, um bei Musik, Gedichten und Wein einen geselligen Abend zu verbringen. Claudia Freis-Zauels und Raphael Zauels begrüßten ihre Gäste bei diesem Konzert musikalisch mit einer Sonate D-Dur für Traversflöte und Cembalo von J. B. de Boismortier.


Martha Haas bereicherte den Abend mit eigenen Gedichten, die sie ausdrucksvoll vortrug. Heitere, melancholische und besinnliche Gedanken und Begebenheiten hatte sie gut beobachtet in ihren Gedichten niedergeschrieben. Zwischen den musikalischen Programmpunkten sorgten sie für einen abwechslungsreichen Abend.



Birgit Wittpohl und Birgit Giffels spielten gemeinsam zwei Duette von Krystof Zgraja, bevor Birgit Giffels mit Claudia Freis-Zauels noch eine Fantasie von Orlando di Lasso vortrug.








Das gemeinsame Musizieren bereitete bereits in der Vorbereitung viel Freude und das konnte man auch in der Sonate F-Dur von G. Ph. Telemann hören, die von Brigitte Lanzerath und Martha Haas sowie Claudia Freis-Zauels musiziert wurde.



Anspruchsvoll war das Allegro aus der Sonate g-Moll von J.S. Bach, welches Ulrike von Armansperg mit Raphael Zauels am Cembalo musizierte.
Auch Martha Haas wurde bei Ivan Shekovs klangvoller "Schneeprinzessin" von Raphael Zauels am Klavier begleitet.






Vor dem Quartett für vier Flöten von Friedrich dem Großen, welches von Martha Haas, Ulrike von Armansperg, Brigitte Lanzerath und Claudia Freis-Zauels zum Abschluß des Konzertes musiziert wurde, gab es von Martha Haas noch das Gedicht: "Das Flötenquartett". Ein Gedicht, welches aus der Probenarbeit für das Konzert entstanden ist und anschaulich-heiter einige Probensituationen dem Publikum näher brachte.















Atelier-Konzert 15.5.2004


Das Atelier-Konzert am 15.5.2004 war eine sehr gelungene Veranstaltung.
Atelierkonzert Ulrike von Armansperg und Martha Haas musizierten sehr überzeugend und klangschön Werke von
J.B. de Boismortier, J.J. Quantz, J.Chr.Fr. Bach sowie W.F. Bach.
Atelierkonzert Die Freude am gemeinsamen Musizieren zeigte sich in den Stücken, die sie gemeinsam spielten ebenso, wie in den Sonatensätzen, in denen sie von Raphael Zauels am Cembalo begleitet wurden.
Viel Applaus war ihnen sicher. Atelierkonzert
Hatte Marianne Bauer im ersten Teil noch mit der Nervosität bei ihrem Menuett von J.J. Quantz zu kämpfen, erwies sie sich im zweiten Teil des Abends als fesselnde und alle Zuhörer in den Bann der Märchenwelt ziehende Erzählerin.
Mit dem orientalischen Märchen "Der Wahrsager" und dem afrikanischen Märchen "Die Sternenfrau" legte sie den Grundstein für einen mit sehr interessanten Gesprächen angefüllten und gemütlichen Abend. Atelierkonzert
Stimmungsvoll umrahmt wurden die Märchen mit Werken von G. Sanz, F.Landino, M. de Falla, F. Garcia Lorca sowie G. Frescobaldi.
Musiziert von Claudia Freis-Zauels Traversflöte und Raphael Zauels Clavichord.